ASTROLOGIE


 «Der Weise regiert seine Sterne»

 

Das Horoskop eines Menschen ist wie ein Foto des Sternenhimmels im Augenblick seiner Geburt. Der Geburtsmoment ist einzigartig und zeigt die kosmischen Kräfte in einer speziellen Anordnung, die dem Wesen entspricht, das sich gerade auf der Erde inkarniert. Das Horoskop eines Menschen ist wie eine Landkarte, die uns unsere eigene Entwicklungsmöglichleiten, Stärken und Schwächen, Talente und Konflikte aufzeigt. Es zeigt auch zeitlichen Einordnungen von Krisen und dem Erkennen von Chancen.

 Es ist eine uralte Symbolsprache, welche in der Naturbeobachtung der alten Weisen wurzelt. Die Astrologie basiert auf Ursache und Wirkung. Der Stand der Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen ist die Ursache, das Schicksal die Wirkung auf den Menschen. Man könnte die Planetenkonstellationen wie eine Art Uhr betrachten. Auf der die Bewegungen der Sterne unseren Lebenslauf anzeigen. Nicht dass die Sterne uns dirigieren, vielleicht zeigen sie uns unser Schicksal an, ebenso wie eine Uhr, die eben nicht Zeit macht, sondern nur anzeigt. Man könnte auch davon ausgehen, dass der Mensch an dem Himmel projiziert ist. Doch wichtig allein ist die Tatsache, dass die Astrologie tatsächlich funktioniert.

 

 Die klassische Astrologie gilt als eines der ältesten Systeme und besass zeitweilig sogar den Status einer anerkannten Wissenschaft

 

So wurden im 12. Jahrhundert in Universitäten Lehrstühle für Astrologie eingerichtet. Schon Hipokrates vertrat die Meinung, dass ein Arzt ohne Kenntnis der Astrologie nicht das Recht hat sich Arzt zu nennen. Auch die berühmten Ärzte Paracelsus und Nostradamus waren überzeugte Vertreter der Astrologie. Die alten Völker beobachteten Nacht für Nacht den Sternenhimmel und entdeckten die Planeten. Sie ermittelten Ihre Bahnen, berechneten ihre Entfernungen zur Erde, ihre Farben und ihre Grössen. Da bestimmte Sternengruppierungen Ähnlichkeit mit Figuren aufwiesen, entstanden die Sternbilder. Diese dienten als Art Himmelskarte, um die Bewegungen der Sonne, des Mondes und der Planeten zu ermitteln. 12 dieser Konstellationen bilden in der Astrologie den Tierkreis, der auch Zodiak genannt wird.